Lido di Ostia, Roma, Italien


Eine Kante, an der gehe ich entlang, weg von den Cafés, den Strandkörben. Vieles ist schon saisonal geschlossen, aber die Sonne hat Kraft, große Kraft. An den beiden Enden der Kante Bruchstücke, die der Sommer angeschwemmt hat, Holz, Plastik und Kalk. Bruchstücke, Sommerfunde, Sand, wässerne Erzähler wie auf der Wäscheleine im Wind. Nur heute sagen sie mir nichts. Sie lenken den Blick nur aufs Meer. Und das Meer ist das Meer, es rauscht und blaut und ist so weit, endlos, endlos. Es bewegt sich wie ein Tier, verschiebt den Strand. Und an seiner Kante gehe ich entlang, weg von den Cafés, den Strandkörben.